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Wir hofften, mit unserer ersten Aktion des Jahres nicht nur ein gutes Einkommen zu erzielen, sondern damit auch ein neues Publikum zu erreichen. Zusammen mit Josef Estermann, der als Gastgeber des Fundraising Events "Magic meets Charity" uns beistand, und mit der Mitwirkung des Clubs Zürcher Magier, luden wir Gäste aus Wirtschaft und Politik ein, einen Abend des Zaubers zugunsten nierenkranker Kinder im Theater Rigiblick in Zürich zu geniessen. Tatsächlich erhielten wir grosszügige Spenden von den Eingeladenen. Leider aber – wegen vielen anderen Anlässen zum gleichen Zeitpunkt – gab es eine ungenügende Zuschauerzahl um eine stimmungsvolle Vorführung zu veranstalten. Nichtsdestotrotz danken wir Josef Estermann für sein Engagement und die Bereitwilligkeit, uns durch seine Person bekannt zu machen und neue Kontakte zu knüpfen.

 

An Ostern veröffentlichten wir unser viertes "In Touch"-Journal. Als Hauptgeschichte durften wir über Adelina, ein junges Mädchen aus Bern, berichten. Diese Geschichte zeigt die wunderbare Wirkung einer Transplantation und berührte die Herzen der vielen LeserInnen des Journals. Im März tagte die Subkommission Lebendspende der Schweizerischen Akademie der Medizinischen Wissenschaften. Unser Gründungs-Ehrenmitglied Prof. Gilbert Thiel informierte uns über die Aussage der Vertreterin der IV. Sie sagte "dass es nicht erwiesen sei, dass es den Kindern mit einem Transplantat besser ginge." In "In Touch 4" gaben 12 Kinder und ein ganzes World Transplant Games-Team Antwort: "Wie bitte…? Uns geht es gut!" "In Touch 4" ist unter den Betroffenen sehr gut angekommen und für die Gestaltung und Inhalt des Journals bekamen wir viel Lob von Medizinern.

 

Im Frühling nahm die Präsidentin an einer Sitzung mit dem Transplantierten Verein As de Coeur (eine Fusion der TransHepar und des Herztransplantierten Vereins) teil. Um eine konsolidierte Botschaft beim BAG in Bezug auf die Verordnungen zum Transplantationsgesetz abzuliefern, wollten wir einen gemeinsamen Standpunkt erarbeiten. Uns war es wichtig, dass die Transplantationsrichtlinien in der Schweiz nicht weniger positiv sind als die unserer Nachbarländer. Wir arbeiteten auch eng mit dem Direktor der Swisstransplant, Conrad Müller, zusammen. Trotz unserer Mühe und Hartnäckigkeit und trotz unseren deutlich ausgedrückten Wünschen über den Inhalt des neuen Gesetzes, mussten wir feststellen, dass hinsichtlich der transplantationsbedürftigen Kinder das Gesetz viel zu viele Unzulänglichkeiten aufweist.

 

Im Jahre 2006 wollte unser Vorstand die Ziele von Kids Kidney Care klarer definieren. Unser primäres Ziel ist es, die Bedürfnisse nierenkranker Kinder und Jugendlichen, sowie deren Angehörigen zu unterstützen. Unser zweites Anliegen ist es, die Bevölkerung über die Organspende und Transplantation zu informieren resp. zu sensibilisieren. Kommunikation mit der Öffentlichkeit und die Verteilung von Spenderausweisen sind mit beträchtlichen Kosten verbunden. Daher entschied der Vorstand die Ziele zu differenzieren und um das Letztere durchzuführen, rief er das "Save-a-Life Team" ins Leben. Das Team ist integraler Teil von Kids Kidney Care, sucht aber eigene Sponsoren um seine Arbeit durchzuführen. Um das Team in der Öffentlichkeit zu lancieren, durfte die Präsidentin zusammen mit dem Vorstandsmitglied Kate Hönigsberg und Kids Kidney Carer Fotograf Daniel Rihs eine gesponserte Reise nach Rom machen, um Papst Benedikt XVI anlässlich der General Audienz zu treffen. Schon im Jahre 2005 hatte die Präsidentin einen Brief an Papst Benedikt XVI. geschrieben. Darin bat sie um eine Audienz mit dem heiligen Vater. Im 2006 schrieb sie nochmals und durch die Unterstützung des Britischen Botschafters im Vatikan wurde sie vom Vatikan zu einer General Audienz eingeladen. Im Gespräch mit dem Papst durfte die Präsidentin ihm einen Brief persönlich überweisen, worin Kids Kidney Care ihn über den weltweiten Mangel an Organspender aufmerksam machte. Der Brief bat den Papst um seine Unterstützung für die weltweite Organspende - mit einem besonderen Augenmerk auf die Schweiz. Durch Presse-Reportagen über dieses Ereignis, einem Interview im Radio Vatikan, sowie ein gezieltes Mailing an die katholischen Kirchgemeinden der Schweiz, konnten wir im Jahre 2006 eine Rekordzahl von Spenderausweisen verteilen.

 

Für das "Save-a-Life Team" wurde ein neues Logo von unserer Kids Kidney Carer Rita Wirz, basicline kreiert. Dies liessen wir, zusammen mit dem ursprünglichen Kids Kidney Care Elefantenlogo, schützen. Ebenfalls liessen wir gleichzeitig unser Journal "In Touch" schützen. Dieser kostenintensive Auftrag wurde von den Rechtsanwälten Meyer-Lustenberger auf karitativer Basis durchgeführt, wofür wir ihnen äusserst dankbar sind. Im Weiteren bemerken wir auch die Wirkung unseres Logos auf der Website. Wir sind überzeugt, dass dies auch vermehrt die Zahl von Entscheiden für den Spenderausweis beeinflusst hat.

 

Während des Jahres suchte die Präsidentin weitere Kontakte zu Frauenorganisationen. Sie leistete Arbeit für einige Institutionen, u.a. "Mothering Matters" Redaktionsteam, den British Club und D & R Frauenrunde. Dafür darf Kids Kidney Care sich gratis bei verschiedenen Ausstellungen in der Schweiz präsentieren resp. einen Stand aufbauen. Die Präsidentin hat im Weiteren die Hilfsorganisation bei der Einweihung des neuen Sitzes von Swisstransplant in Bern vertreten und nahm eine Einladung des UN Frauenvereins in Genf entgegen. Bei der Generalversammlung von SOLV (Lebendspenderverein) wurde Kids Kidney Care durch unseren Kassier Max Schläpfer vertreten.

 

Im Herbst liessen wir unsere Website durch den Kids Kidney Carer Lucas Eiholzer, eiweb.ch, neu gestalten. Wir erhielten das bisherige Format, führten aber ausführlichere Informationen hinzu. Statt eine Broschüre über Legat und Vermächtnis drucken zu lassen, für welche wir Spendengelder hätte benutzen müssen, informierte unser pro bono Rechtsanwalt Dr. Jürgen Imkamp in einem Beitrag unsere Webbesucher über das Thema. Für Interessenten, die sich überlegen ein Legat an Kids Kidney Care zu hinterlassen, bietet nun Rechtsanwälte Baur und Imkamp eine kostenlose Beratung an.

 

Im August fand das Stadlerfest statt. Im Normalfall verzichten wir auf eine Teilnahme an solchen Dorffesten, weil die Ausgaben dafür im umgekehrten Verhältnis zu einem möglichen Gewinn stehen. Da Stadel die Heimat von Kids Kidney Care ist, wollten wir uns aber mit dem Dorf identifizieren und im Zelt "Zum zuckersüssen Elefanten" offerierten wir eine Auswahl herrlicher Torten, die wir zu günstigen Preisen von Deliciel einkaufen durften. Wir bekamen unseren Standort vom OK ohne Gebühr, sowie auch Strom und Wasser kostenlos. Nach drei Tagen Einsatz in meist regnerischem Wetter, wobei wir auch auf Hilfe von Dorffrauen zählen konnten, durften wir einen kleinen Gewinn erzielen. Wir gewannen dabei aber auch das Recht, als einheimische Hilfsorganisation einen kostenlosen Beitrag im Stadlerblatt zukünftig platzieren zu können.

 

Für den Monat Dezember wurde Kids Kidney Care von Adcare ausgewählt, ein Banner auf 18 Internet Sites gratis zu zeigen. Beispiele für die Platzierung sind: SBB, Tages Anzeiger, Comparis. Adcare vernetzt führende Schweizer Medienanbieter und ermöglicht gemeinnützigen Organisationen eine erhöhte Medienpräsenz. Unser Banner wurde gratis kreiert und insgesamt 5 Millionen Mal (im Wert von Fr. 120'000.-) gezeigt.

 

Kids Kidney Care investierte für 2006/07 im Schweizer Spenden Spiegel. Wir stellten fest, dass wir mit den Mitbewerbern mithalten müssen, wenn wir Gönner für unsere Ziele gewinnen möchten. Dieses renommierte Heft wird an alle Rechtsanwälte und Treuhänder verteilt. Darin werden von der ZEWO nicht anerkannte, sowie anerkannte gemeinnützige Hilfsorganisationen beschrieben. Wir konnten die Verleger überreden ein Kapitel für die Nierenkrankheit zu gestalten, da es bisher nie eine Institution gegeben hat, die sich für die Nierenkranken der Schweiz gemeldet hatte.

 

Während dem Jahr wurden wir mit den vielen Spenden von privaten Stiftungen überrascht. Um deren Goodwill nicht zu strapazieren, werden wir uns erst im 2008 bei ihnen wieder bewerben. Diese Einkommen war sehr willkommen, da Kids Kidney Care einige neue Fälle übernahm, die hohe finanzielle Leistungen von uns erforderten. Ebenfalls halfen diese Spenden uns nochmals, das alljährliche Dialyselager grosszügig unterstützen zu können. Wie in jedem Jahr zuvor, hat die Hilfsorganisation im 2006 allen helfen können, die von uns Hilfe brauchten - ob finanziell oder psychologisch, ob durch praktisch Unterstützung oder durch das Erhalten von Informationen.

 

Wie immer möchte ich im Namen von Kids Kidney Care den vielen Kids Kidney Carers danken, die uns wiederholt mit ihrer karitativen Leistung unterstützen. Ebenfalls erwähnen möchte ich noch unsere Revisoren Reviso AG und Renate und Stefan Angehrn, die uns weiterhin als Brücke zur Schweizer Prominenz behilflich sind.

 

 

Marilyn Zeller-Walker

Stadel März 2007

 

 

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